Laufen im Winter – Nicht machbar!?

Solltest du den Entschluss getroffen haben im Winter zu laufen, dann kann ich dir nur  dazu gratulieren, dass du diese Vorhaben angehst. Viele Sportler gönnen sich eine kleine Auszeit in der kalten Jahreszeit oder greifen auf Alternativen zurück, die nicht in der freien Natur stattfinden. Auch das ist schön und manchmal auch durchaus für sein eigenes Wohlbefinden sehr vorteilhaft. Einfach mal keinen Trainingsplan befolgen. Einfach mal tun worauf man Lust hat. Wirklich nur aus Spaß, ohne jegliche Vorgaben laufen gehen. Die Natur bewusst erleben und genießen. Auch mal andere Laufstrecken austesten, die man auf seiner täglichen Runde eventuell nicht ansteuert. Auch eignet sich der Winter hervorragend um seine Laufgruppe oder Lauftreff wieder aktiv beizuwohnen und lange ausgedehnte Laufeinheiten mit Gleichgesinnten zu erleben.

Aber es gibt auch den Ansatz bereits im Winter den Grundstein für das neue Jahr zu legen. Es gibt zahlreiche Laufwettbewerbe, die im Frühling stattfinden und hierzu braucht man eben den Trainingsreiz aus der „dunklen Jahreszeit“. Hier möchte ich als Beispiel auf einen sehr interessanten Laufwettbewerb in den Niederlanden hinweisen. Der jährlich im März stattfindende Venloop mit tausenden von Teilnehmern und einer Unmenge an Zuschauern. Ein riesengroßes Spektakel und quasi ein „Muss“ für Lauffreunde aus der Region.

Um Gesund und weiterhin mit Spaß & Freude durch die dunkle Jahreszeit zu kommen liste ich euch hier meine vier wichtigsten Tipps für die dunkle Jahreszeit auf.

  1. Richtige Kleidung

    • Für mich der wichtigste und elementarste Punkt. Die Wahl der richtigen Kleidung ist nicht nur im Winter wichtig. (Ja auch im Sommer neigen viele dazu, sich zu warm anzuziehen!) Als Faustformel sollte man sich einprägen „zieh dich so an als ob es 10 Grad wärmer ist“. Das ist gerade für Laufanfänger schwierig, aber hier gilt es sich an dem Motto „Probieren geht über studieren“ zu orientieren. Befolgst du einen Trainingsplan mit unterschiedlichen Reizsetzungen dann ist es auch entscheidend, welches Training ansteht. Für einen langsamen Dauerlauf, der vielleicht über 2 Stunden geht zieht man sich entsprechend anders an, als für ein Tempointervall Training. Aber man sollte hier auch keine Wissenschaft daraus machen. Wenn man das ganze Jahr über läuft, passt man sich eher automatisch den Gegebenheiten an und man wächst mit den Jahreszeiten. Aber ein wichtiger Hinweis an euch! Nicht der Preis ist entscheidend für gute Kleidung. Das lässt sich sicherlich auf andere Lebensbereiche übertragen, aber ich erlebe häufig Läufer, die die teuerste Kleidung tragen und im Endeffekt keine Vorteile dadurch haben. Wichtig ist einzig und allein die für einen selber richtige Kleidung zu finden. Häufig lohnt der Blick auf Werbeanzeigen etablierter Kaffeeröster, die oftmals Sportkleidung anbieten. Gerade für Laufanfänger als auch Gelegenheitsläufer meist eine gute Alternative zu den etablierten Markensportmarken. Wichtig ist – achtet auf sogenannte Funktionskleidung. Baumwolle  ist im Bereich von Ausdauersportarten einfach nicht mehr zeitgemäß. 
  2. Schuhwahl

    • Hier ist es relativ simpel – bleibt bei eurem Schuh, den ihr gewohnt seit zu laufen. Lauft ihr im Sommer oft auf Asphalt, befestigte Feldwege o. ä. dann ändert sich die Eigenschaft des Untergrundes in der Regel im Winter nicht. Lauft Ihr Cross, Querfeldein usw. dann ändert sich im Winter hier ebenfalls nichts. Aber Achtung! Seit ihr in einer Region in Deutschland zuhause, wo es oft schneit oder die Laufwege entsprechend verschneit oder vereist sind, dann lohnt sich evtl. doch der Blick auf die Homepage des Laufschuh Herstellers zu werfen, um hier entsprechendes „Winter Schuhwerk“ zu finden. Aber auch hier gilt, Probieren geht über Studieren.
  3. Ausrüstung

    • Stirnlampe – leider wird es im Winter ja bekanntlich recht schnell dunkel. Und die wenigsten von uns haben die Möglichkeit auf gut ausgeleuchteten Strecken laufen zu können. Aber wir haben insbesondere durch den technischen Fortschritt der LED Technik in den letzten Jahren die Möglichkeit auch im dunklen sehr komfortabel laufen zu können und dabei alles um uns herum sehen zu können. Hier möchte ich auf die Produkte von „LED Lenser“ hinweisen, die wirklich für alle Bedürfnisse Produkte anbieten. Hier lohnt es sich auch etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Jeder der schonmal im dunklen in ein Loch oder auf einen Stein getreten ist, und sich dabei den Fuß umgeschlagen weis wo von ich rede!
    • Reflektoren – sehen und gesehen werden! Was soll ich dazu sagen. Eigentlich selbstverständlich sich entsprechend kenntlich zu machen. Aber ich sehe leider allzu häufig schwarz gekleidete Sportler. Und als Autofahrer ist man, und das kennen die meisten von uns, sehr erschrocken über plötzlich auftauchende Menschen im Blickfeld auf direktem Kollisionskurs. Also macht auf euch aufmerksam! Blinkies, Reflektorbänder, Gelbwesten, Reflektoren usw.
  4. Besonnenheit
    • Die beste Ausrüstung nützt euch nichts, wenn ihr nicht mit entsprechendem Sachverstand an die Sache rangeht. Man kann durchaus auch laufen gehen, wenn es etwas glatt ist oder Schnee liegt. Aber geht verdammt nochmal nicht auf Bestzeitenjagd! Es bringt euch nichts, eine Verletzung zu provoizieren und dann für längere Zeit auszufallen. Lasst das „Ego“ zuhause und lasst es langsam angehen. Sollte das Wetter gar nicht mitspielen, dann geht walken oder spazieren. Wir sind keine Profis, wir verdienen mit dem Sport kein Geld und kein Sponsor sitzt uns im Nacken. Also locker bleiben und alle Fünfe gerade sein lassen.

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